U-WERT - WAS IST DAS?

U-Wert oder früher auch K-Wert genannt, dieser Ausdruck ist in aller Munde, wenn es um die Errichtung eines Eigenheims geht.

Der U-Wert ist der Wärmedurchgangskoeffizient, eine bauphysikalische Größe, die den Wärmeverlust von Bauteilen je Quadratmeter Fläche angibt.

Dieser Wert gibt an, wie hoch der Wärmefluss durch einen Bauteil im stationären Zustand unter Berücksichtigung des Wärmeübergangs auf die angrenzenden Luftschichten ist. Der Wärmedurchgangskoeffizient gibt also an, welche Wärmemenge pro Sekunde und Quadratmeter durch ein Bauteil strömt, wenn die Temperaturdifferenz zwischen den beiden Seiten 1 Grad Celsius beträgt.

Ist nun ein möglichst niedriger U-Wert das wichtigste Kriterium für einen Baustoff?

Der Heizenergiebedarf eines Hauses hängt von vielen Faktoren ab, nicht nur vom U-Wert. Für Niedrigenergiehäuser und Passivhäuser sind nicht nur der U-Wert der Wände und des Daches ausschlaggebend. Winddichtheit, Wärmespeichermassen, Fenster, energieoptimierte Baukörper in Richtung Süden, Pufferzonen, Heizungsanlagen usw., sind genauso wichtig. Vor allem aber spielt das Nutzverhalten der Bewohner eine wesentliche Rolle für die Heizkostenabrechnung.
 

Die in der rechten Spalte stehende Grafik stellt ein Beispiel für anteilige Energieverluste eines Niedrigenergiehauses bei einer stündlichen Luftwechselrate von 60 % dar. Jedes Haus verliert Wärme über die Gebäudehaut durch Lüften, in der Heizanlage und für die Warmwasserbereitung. Die Außenwand ist für nur 15 % der Energieverluste verantwortlich.

 

Hier finden Sie die Klimabloc U-Wert Tabelle zum download:

Um die Wärmeverluste zu minimieren, ist folgendes sehr wichtig:

  • ein gut dämmender klimabloc-Ziegel
  • eine winddichte Gebäudehülle (=klimabloc)
  • eine Heizungsanlage mit gutem Wirkungsgrad
  • möglichst viel Abwärme von Heizung und Warmwasserspeicher im Gebäude halten
     

Maßgeblich für den Verbrauch an Heizenergie ist das abgestimmte Verhältnis von Gebäudehülle und heizungstechnischen Anlagen. Das heißt, je früher und konsequenter Architektur, Detailplanung, Heizungsanlage und analytische Rechenmodelle geplant und natürlich umgesetzt werden, desto effizienter lassen sich gestalterische Freiräume nutzen. Bei einer ganzheitlichen Betrachtung werden Energiegewinne und -verluste berücksichtigt.
 

Mit dem klimabloc schaffen Sie auf jeden Fall die besten Voraussetzungen für ein optimales, gleichmäßiges Raumklima - im Sommer wie auch im Winter. Neben guten U-Werten besitzt der klimabloc eine hervorragende Wärmespeicherfähigkeit und darüber hinaus auch einen guten Schallschutz gegen Lärm von außen und von innen. Ein Ziegelhaus braucht auch keine Dichtungsfolien, es ist durch die massive Bauweise bereits winddicht. Massive klimabloc- Ziegelwände bieten die besten Voraussetzungen für ein Niedrigenergiehaus.

Eine gesamtheitliche Betrachtung bereits in der Planungsphase hilft den Energiebedarf wesentlich zu senken:

  • senkt Transmissionswärmeverluste
  • erhöht solare und interne Wärmegewinne durch hohe Wärmespeicherfähigkeit
  • reduziert Lüftungswärmeverluste
  • verhindert Überhitzung, spart Kühlungsenergie
  • nutzt Energieträger besser aus
  • reduziert Wärmeverluste der Heizungsanlage
  • spart fossile Energie und schafft Freiräume
     

Versuchen Sie auch bei der Auswahl Ihres Baustoffes die vielen Eigenschaften in einem gesamten Bild zu sehen. Der Ziegel ist ein "Zehnkämpfer" und in jeder Disziplin ein Spitzenreiter.